J-Pharm ist die Vereinigung japanischer Pharmaunternehmen in Österreich. Ihr Ziel ist es, die Rolle der Mitgliedsunternehmen im österreichischen Gesundheitswesen sichtbar zu machen, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern zu stärken und die besondere Herangehensweise japanischer Pharmaunternehmen hervorzuheben – geprägt vom Traditions- und Wertebewusstsein der japanischen Kultur.
(*summiert, Stand: 2024)
„Ich hoffe, dass die Aktivitäten von J-Pharm den wirtschaftlichen Austausch zwischen Japan und Österreich stärken und so zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in beiden Ländern beitragen werden.“
H.E. Kiminori Iwama, Japanischer Botschafter Österreichs
Innovation ist entscheidend, um Krankheiten zu bekämpfen – auch jene, die bisher als unheilbar oder kaum behandelbar galten. Mit neuen Ideen und mutigen Ansätzen werden wesentliche Fortschritte in der Pharmabranche ermöglicht.
Forschung und Entwicklung erfolgen im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit. Ein effektives Umweltmanagement trägt zur Reduktion von Abfällen, CO₂-Emissionen, Luftschadstoffen sowie des Wasser- und Papierverbrauchs bei. Gleichzeitig wird soziale Nachhaltigkeit großgeschrieben, um vertrauensvolle und langfristige Beziehungen zu allen Beteiligten zu fördern.
Die Unternehmen entwickeln und produzieren Medikamente von höchster Qualität. Dabei entstehen sowohl First-in-Class- als auch Best-in-Class-Therapien – stets unter Einhaltung strenger internationaler Standards.
Im Mittelpunkt steht das Wohl der Patient:innen. Ziel ist es, ihre Lebensqualität zu verbessern und neue Wege in der ganzheitlichen, patientenorientierten Behandlung zu eröffnen.
Die Mitgliedsunternehmen pflegen ein partnerschaftliches Verhältnis zu allen Stakeholdern, das von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Sie betrachten Vertrauen als Basis für die positive Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Von dieser Herangehensweise profitieren alle: die Unternehmen, ihre Partner sowie die Gesellschaft als Ganzes.
Wir bieten innovative Produkte und Dienstleistungen in mehr als 30 Ländern/Regionen weltweit an.
Mit mehr als 125 Jahren wissenschaftlicher Expertise stützt sich unser Unternehmen auf eine lange Tradition der Innovation und eine robuste Pipeline vielversprechender neuer Medikamente, um Patient:innen zu helfen.
Dank des Wissens und Engagements von knapp 20.000 Mitarbeitende weltweit entwickelt Daiichi Sankyo innovative Medikamente sowie neue Methoden zur Entdeckung und Verabreichung von Arzneimitteln. Wir sind mit 22 R&D Standorten präsent und produzieren in 13 Produktionsstandorten.
Daiichi Sankyo‘s Vision für 2030 ist es, ein innovatives globales Gesundheitsunternehmen zu sein, das zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beiträgt. Um dieses Ziel zu verwirklichen, möchte die DS-Unternehmensgruppe die sozialen Probleme angehen, deren Lösung die Gesellschaft von uns erwartet, beispielsweise durch die Entwicklung innovativer Arzneimittel und Bemühungen zur Erreichung der SDGs.
Wir stellen uns der Herausforderung, kontinuierlich innovative Lösungen auf der Grundlage unserer Stärke anzubieten: Wissenschaft und Technologie. Wir tätigen aktiv strategische Investitionen in unsere Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, um kontinuierlich Innovationen hervorzubringen, wobei wir uns darauf konzentrieren, den Wert unserer wichtigsten Pipeline, darunter 5 DXd-ADCs, zu maximieren und innovative Arzneimittel der nächsten Generation zu entwickeln.
Im Geschäftsjahr 2024 hat Daiichi Sankyo zahlreiche bemerkenswerte Ergebnisse erzielt, insbesondere mit unseren DXd-ADC-Produkten. Enhertu®, unser stärkster Wachstumstreiber, verändert weiterhin die Krebsbehandlung, indem es neue Indikationen erhält und PatientInnen neue Behandlungsmöglichkeiten bietet. In Anerkennung seiner globalen Innovation wurde Enhertu® mit dem Prix Galien USA ausgezeichnet.
Das Unternehmen erforscht, entwickelt und vertreibt Produkte in Bereichen, in denen ein bislang unerfüllter therapeutischer Bedarf besteht, insbesondere der Onkologie und der Neurologie.
Die Eisai GesmbH ist die österreichische Niederlassung im Verbund des Eisai-Konzerns, eines forschenden Pharmaunternehmens mit Sitz in Tokio, Japan.
Diese wurde 2005 in Wien gegründet und ist für die Vermarktung der Eisai-Präparate in Osterreich, in der Tschechischen Republik und der Slowakei verantwortlich. In der Region Zentraleuropa ist Österreich mit den Schwesterunternehmen in Deutschland und der Schweiz organisatorisch verbunden.
Bei Eisai stehen die Patient:innen und deren Angehörige sowie die Verbesserung der Gesundheitsfürsorge im Mittelpunkt. Wir nennen dies unsere human health care (hhc) Philosophie.
Der Schwerpunkt unserer Forschungsaktivität im Bereich Neurologie liegt auf zwei chronischen neurologischen Erkrankungen, Alzheimer Krankheit und Epilepsie. In beiden Indikationsbereichen stehen bereits Eisai-Wirkstoffe zur Verfügung.
Im Bereich Onkologie verfolgt Eisai innovative Therapieansätze für Krebsarten, für die ein hoher ungedeckter medizinischer Bedarf besteht.
Von Eisai entwickelte Wirkstoffe stehen bereits in mehreren Indikationsbereichen (Brustkrebs, Leberzellkrebs, Nieren- und Schilddrüsenkrebs, sowie Gebärmutterkrebs) zur Verfügung.
Takeda hat sich zum Ziel gesetzt, lebensverbessernde und -erhaltende Arzneimittel für die Behandlung von seltenen und komplexen Erkrankungen zu entwickeln und zu produzieren.
In Österreich findet bei Takeda jeder Prozessschritt für innovative Arzneimittel statt. Rund 4.500 Mitarbeitende tragen dazu bei, dass Medikamente aus Österreich in über 100 Länder weltweit gelangen und Patient*innen in Österreich Zugang zu den innovativen Arzneimitteln von Takeda erhalten.
Takeda wurde als zertifizierter Top Employer auch für seine herausragende Employee Experience und sein Engagement für Inklusion ausgezeichnet und ist Vorreiter im Bereich der nachhaltigen und verantwortungsvollen Arzneimittelproduktion.
In Kooperation mit der Japanischen Botschaft in Wien bringt J-Pharm Stakeholder des österreichischen Gesundheitssystems zu einem Austausch über aktuelle Gesundheitsthemen zusammen. Bisher fanden sieben Kirschblütengespräche statt.






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